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 Dokumente  Regel und Satzungen  SCHLUSS 
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SCHLUSS

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1 Als der heilige Franziskus dem Tod nahe war, spendete er den Segen der heiligsten Dreifaltigkeit und seinen eigenen Segen all denen, welche die Regel
wirklich befolgen. So lasst uns alle Nachlässigkeit ablegen und mit glühender Liebe nach der evangelischen Vollkommenheit streben, welche die Regel und der Orden uns vor Augen stellen.
2 Liebe Brüder, rufen wir uns ins Gedächtnis, worüber der Seraphische Vater dem Kapitel der Brüder eine Predigt hielt: Wir haben Gott Großes versprochen, aber Größeres ist uns von Gott versprochen. Darum wollen wir uns bemühen, diese Satzungen und alles, was wir versprochen haben, zu halten, und mit brennendem Verlangen nach dem streben, was uns verheißen ist. Maria, die Mutter Gottes und unsere Mutter, wird uns dabei helfen.
3 In dem wir dies alles erfüllen, richten wir unsere Augen auf unseren Erlöser, damit wir seinen Willen erkennen und ihm mit lauterer Liebe zu gefallen trachten. Das Leben nach den Satzungen wird uns helfen, nicht nur die versprochene Regel zu halten, sondern auch das Gesetz Gottes zu erfüllen und die evangelischen Räte zu befolgen. In unserem Mühen wird uns durch Jesus Christus überreicher Trost zuteil. Alles werden wir durch ihn vermögen, der uns Kraft gibt; denn zu all dem wird uns jener das Verstehen schenken, der die Weisheit Gottes ist und allen reichlich gibt.
4 Christus ist das Licht und die Erwartung der Völker, das Ziel des Gesetzes, das Heil Gottes; er ist der Vater der zukünftigen Welt, das Wort und die Kraft, die alles trägt, und unsere Hoffnung; in ihm ist alles möglich, liebenswert und leicht. Er kennt unsere Gebrechlichkeit. Er wird uns die Kraft schenken, seine Gebote und seine Räte zu erfüllen. Darüber hinaus wird er seine himmlischen Gaben in so reichem Maße ausgießen, dass wir über alle Hindernisse hinweg ihm mit großem Eifer nachfolgen und ihn nachahmen können, indem wir die sichtbaren Güter wie Fremde gebrauchen und die ewigen ersehnen.
5 Auf Christus also sei all unser Denken, Betrachten und Nachfolgen gerichtet. Er ist ja Gott und Mensch, das wahre Licht und der Widerschein der Herrlichkeit, der Glanz des ewigen Lichtes und der Spiegel ohne Makel; er ist das Abbild der göttlichen Güte, vom Vater eingesetzt zum Richter, Gesetzgeber und Heil der Menschen, ihn haben der Vater und der Heilige Geist bezeugt; in ihm ist unser Verdienst, unsere Hilfe und unsere Belohnung; er ist für uns von Gott zur Weisheit und Gerechtigkeit geworden.
6 Ja, Christus, der mit dem Vater und dem Heiligen Geist gleichewig, gleichwesentlich als der ebenbürtige und eine Gott lebt und herrscht: ihm sei immerdar Lob, Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.
 
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