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Benedikt XVI: Gedenken an die Martyrer

ROM – Benedikt XVI. pilgerte am 7. April, anlässlich des 40. Jahrestages der Gründung der Gemeinschaft Sant’Egidio, zur Gedächtnisstätte für die Märtyrer des 20. Jahrhunderts in die Basilika San Bartolomeo auf der Tiberinsel.
 
Aus diesem Grund hatte die Gemeinschaft Sant‘Egidio den apostolischen Vikar von Aguarico, den Kapuziner Mons. Jesús Sádaba schriftlich um einige Reliquien des Dieners Gottes Alejandro Labaca und Schwester Inés Arango, Kapuzinerterziarin der Heiligen Familie, gebeten. Mons. Sádaba schickte mit einem Echtheitszertifikat ein Brustkreuz von Mons. Labaca und ein Paar Sandalen von Schwester Inés, die in der zweiten, rechten Seitenkapelle der Basilika, die den Märtyrern von Amerika geweiht ist, ausgestellt wurden. Dort befindet sich auch das Messbuch von Mons. Oscar Romero und ein Hirtenbrief des Kardinals von Guadalajara, Mons. Posadas Ocampo. Bei der Feier waren der 1. Ex-Provinzialminister von Navarra, Fr. Benjamin Echeverría, der Vizeprovinzial von Ecuador, Fr. Adalberto Jiménez und Fr. Alfonso Ramírez, von der römischen Generalpostulation, anwesend.
 
Die Märtyrer – Freunde Christi – bezeugen mit dem Licht des Auferstandenen die Stimme der Liebe, die stärker ist als die Gewalt und sie sagen, dass die Totalitarismen, die Verfolgung und die blinde Brutalität nur scheinbar siegen. Darauf hat Benedikt XVI.  in dieser erhebenden Wallfahrt zu Erinnerung an die Märtyrer des 20. Jahrhunderts aufmerksam gemacht. Und so hat er selbst seinen Besuch auf der Tiberinsel in der römischen Basilika San Bartolomeo betrachtet, in der er am Nachmittag des 7. Aprils die Feier des Wortgottesdienstes leitete. Bei seiner Ankunft in der Basilika, einem der ältesten Kultortder ewigen Stadt, erwarteten ihn tausende Gläubige und ein großes Plakat, das die tiefe Dankbarkeit der Gemeinschaft Sant’Egidio gegenüber dem Papst zum Ausdruck brachte. Diese Huldigung der Märtyrer unserer Zeit fiel nämlich mit der Feier zum 40. Jahrestag der Gründung dieser katholischen Bewegung zusammen, die von Andrea Ricardi gegründet wurde. Sie ist heute in mehr als 70 Ländern der Welt mit ungefähr 50000 Mitgliedern vertreten.
 
Die Kirche San Bartolomeo auf der Tiberinsel wurde 1998 von Papst Johannes Paul II. in Vorbereitung auf das große Jubiläum des Jahres 2000 der Gemeinschaft Sant’Egidio anvertraut.

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