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Generalkurie: Umzug ins Internationale Kolleg
ROM Nach der Zusammenkunft des Generaldefinitoriums vom Juni dieses Jahres begann der langwierige und anspruchsvolle Umzug der Generalkurie in das Internationale Kolleg. Vom 31. Oktober 2011 bis zur Beendigung der Renovationsarbeiten wird das Internationale Kolleg am Grande Raccordo Anulare Sitz der Generalkurie sein.
Das aktuelle Gebäude an der Via Piemonte ist seit dem 9. April 1953 Sitz der Generalkurie. Zuvor war es Kloster der Kapuzinerinnen gewesen. Diese haben heute ihr Kloster in der Garbatella. Unter dem Generalminister Bernard Christen wurde das Gebäude in den Jahren 1905-1907 errichtet. Als es zur Generalkurie umfunktioniert wurde, hat man es vergrössert, um den neuen Bedürfnissen gerecht zu werden. Heute drängt sich eine Gesamtrenovation auf. Sie gibt die Gelegenheit zu einem radikalen Aufräumen mit all dem Material, das sich in all den Jahren in den verschiedenen Ablagen angesammelt hat. Die „jungen“ Brüder der italienischen Provinzen, die sich seit Ende Juli bis Anfang September in kleinen Gruppen abgelöst haben, verstanden es, Arbeit, Gebet und Dienst in glücklicher Weise miteinander zu verbinden und mit Freude das Leben der Brüder an der Generalkurie zu teilen. Unser Dankeschön ist nicht nur Pflicht, es zeigt die tiefe Wertschätzung der Brüder für die Bereitschaft der „Jungen“, die in grosser Selbstverständlichkeit diese mühsame Zügelarbeit auf sich genommen haben. Aber auch das Kolleg hat seinen Teil an dieser Arbeit geleistet. Es brauchte einige kleinere Anpassungsarbeiten, eine neue Wand im Korridor, damit man die Archive sicher lagern kann, und einen grossen Lagerraum in der Krypta, um dort die Materialien aufzubewahren, die man nach dem Umbau wieder in die Generalkurie zurückbringen wird. Noch sind nicht alle Vorbereitungsarbeiten zu Ende geführt. Nach der Zusammenkunft des Generaldefinitoriums im Oktober wird das laufende Archiv und der Rest, der noch nicht gezügelt werden konnte, ins Kolleg überführt.
Ende September wird der ganze Orden über das Datum, an dem die Renovationsarbeiten beginnen, informiert. Man rechnet mit einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren. Nächstens werden die neuen Telefon- und Faxnummern bekannt gegeben, ebenso die neue Postadresse. Die E-mail Adressen der Büros bleiben unverändert.
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